Gelenk

Einfügen eines Passstückes aus Glas und Stahl

Das „Gelenk“ wurde als Passstück zwischen dem Maidenheim und Herrenhaus errichtet. Um den Eindruck der Freistellung dieser beiden Gebäude zu gewährleisten, wurde das Gelenk großteilig verglast geplant. Durch die gläsernen Fassaden sind die Fassaden der Gebäude Herrenhaus und Maidenheim gut erkennbar. Architektonisch steht die Transparenz des Gebäudes im Vordergrund. Geometrisch stellt das Gebäude eine Fortsetzung des Maidenheims dar. Die Hoffassade knickt jedoch leicht ein, um nicht mit einem Erker des Herrenhauses in Konflikt zu geraten. Dieser Knick wird auf der Gräftenseite konvex wiederholt. Die Dachlinie hingegen folgt den Gebäudekanten des Maidenheims. Das Gelenk vermittelt gleichzeitig die unterschiedlichen Geschosshöhen der angrenzenden Gebäude. Eine Treppe und ein Aufzug erschließen die unterschiedlichen Ebenen. Auch inhaltlich nimmt das Gelenk eine zentrale Bedeutung zwischen Gebäuden ein: Der Empfang ist die zentrale Anlaufstation des Hauses. Der Speiseraum ist zu den Essenszeiten der Mittelpunkt der Gebäude. Der Aufzug ist der behindertengerechte Zugang zu allen Geschossebenen der unterschiedlichen Gebäude. Technisch verfügt das Gelenk über einen im Scheibenzwischenraum integrierten Sonnenschutz. Die Räume werden über eine Fußbodenheizung und eine Klimaanlage geheizt und gekühlt.

Standort

Espelkamp

Jahr

2012-2013

Bauweise

Stahl-Skelettbau

Auftraggeber

Privat

 

IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZ  |  © Theißen + Partner Architekten