Sitzungssaal BLB

Umgestaltung eines Sitzungssaales

Im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbs stellte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) die Aufgabe, seinen historischen Sitzungssaal in Dortmund in einen zeitgemäßen und repräsentativen Konferenzraum mit guter Beleuchtung, Verdunkelungsmöglichkeiten, zeitgemäßen Medien und guter Akustik umzugestalten. Wichtige Vorgabe dabei: Berücksichtigung des Denkmalschutzes und der vorhandenen baulichen Qualitäten.
Wichtigster Ansatz von Theißen + Partner Architekten ist, die bisherige Anmutung des Raumes als „Durchgangszimmer“ aufzuheben und in einen geschlossen wirkenden Konferenzraum zu überführen. Hierbei nutzen Theißen + Partner Architekten das große Raumvolumen des Sitzungssaales und installieren einen „Raum im Raum“ : Die hohe Decke wird abgehängt, so dass die für die neueste Technik notwendigen Installationen – Beleuchtung, Beamer, Lautsprecher – in der neuen Zwischendecke „unsichtbar“ platziert werden können. Zudem sieht der Entwurf eine weitere Wand vor, die dem großen Sitzungssaal einen Rücken gibt und ihn optisch von den beiden Eingangstüren abgrenzt. Diese Wand dient gleichzeitig als Präsentationsfläche und bietet weiteren Platz für Technik.
Theißen + Partner Architekten unterstützt diese „Raum-im-Raum“-Gestaltung durch die Auswahl der Bodenmaterialien – eine Mischung aus umlaufendem, historischem Parkett und grauem Teppichboden im Konferenzbereich. Zudem wird den großen, deutlich vertikal orientierten Fenstern ein neues Fensterelement vorgesetzt. So wird zum einen der Forderung nach Wärmedämmung und Verdunkelungsmöglichkeit Rechnung getragen, zum anderen bleibt die historische Bleiverglasung des ursprünglichen Fensters erhalten. Die Beleuchtung besteht aus einer Kombination aus direktem und indirektem Licht, um unterschiedliche Lichtszenarien zu ermöglichen.

Standort

Dortmund

Jahr

2010

Fläche

120 qm

Auftraggeber

BLB NRW

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